Johannes Kreidler hat die Krise als Chance begriffen, und die Charts der wichtigsten Entwicklungen der letzten Paar Jahre an Microsofts Songsmith verfüttert. Herausgekommen ist Schallplattenunterhaltung vom Feinsten.
ausserdem werde ich alt, glaub ich. gestern war ich zu einem
“vorsorgeinformationsgespräch” bei meiner bankberaterin (die haben mich
da eingeladen), und dann hat sie mir so ein schlechtes gewissen gemacht
von wegen altersvorsorge und kapitalbildung und vermögensveranlagung,
dass ich nun wirklich überlege, einen bausparvertrag abzuschliessen.
ist das bereits ein zeichen von altersdemenz?
Mit aktuellem Erkenntnisstand betrachtet drängt sich eine Antwort auf: Ja.
Es habe einige brenzlige Situationen gegeben, in denen die Kampfroboter außer Kontrolle geraten waren und die M249-Geschütze auf ihre menschlichen Kameraden gerichtet hatten.
Natürlich steht ein Kampfroboter per Definition im Widerspruch zu den Robotergesetzen. Vielleicht sollte man gerade deshalb auf ihren Bau verzichten. Den Ingenieuren der US-Streitkräfte (bzw. deren Zulieferer) könnte ein bisschen Asimov nicht schaden, bevor wir hier Terminator 5 drehen können – als Sat1-Nachmittags-Reality-Doku.
Jugendliche verprügeln schwarzen US-Bürger
(…)
Die Berliner Polizei teilte am Abend mit, dass die Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 19 Jahren den US-Bürger “aufgrund seiner Hautfarbe” angegriffen hätten. Dennoch gebe es keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat, hieß es in der Polizeimeldung.
Das ist jetzt entweder das beeindruckendste Beispiel von massenmedialem multikulturellem Staatsverständnis, das mir je untergekommen ist, oder einfach nur ganz ganz ekliger Schönsprech.
Wenn man hinreichend berühmt ist, wird ja alles, was man den lieben langen Tag so von sich gibt, von irgendwem, der grad in der Nähe herumsteht, aufgeschnappt, für würdig befunden und dann in’s Tagebuch geschrieben, damit man es bei Gelegenheit bei der Reichspost eingeben kann.
Da werden dann schnell morgendliche Überlegungen zu Butter und Marmelade zu einem geistreichen Bonmot. Bismarck zumindest scheint in dieser Liga gespielt zu haben.
Aber der hier ist schön: “Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.”
Wem’s nach dieser unseeligen Asyl/Zuwanderungs/Integrations-Debatte noch nicht klar war, wen er da so gewählt hat, dem wird hoffentlich jetzt endlich mal ein Licht aufgehen.
Sonst noch Fragen dazu, wer uns hier regiert, und wer immer brav mitstimmt?
“Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.”
Stammt von Bismarck. Vielleicht sollten die Genossen mal das eine oder andere Glas Rotwein der Frage widmen, warum sie die Denke des politischen Gegners übernommen haben.
This one’s for the austrian native speakers (my peeps?). Sorry for everyone else.
Attwenger – Kaklakariada
Die Klankariadn dan se darauf konzentriern,
des Eigane dans feiern und des Ondare negiern,
diese gonzn Patriotn, nationale Idiotn,
bitte sads so guat und stöllts eich in am Schwimmbod aufn Bodn,
und pinkelts bis zum Hois eich olle gegenseitig on,
und dann tauchts nu amoi unta, und dann nehmts an schluck davon,
und spuckts eich on damit solang bis das eich schlecht is von der Kacke,
und wählen Sie die Nummer neben ihrer Landesflagge.
Wonns dann a Problem hom und sie komman durchanond,
dann kummans mit dem Ärgsten und des is da Hausvastond,
mit dem kennans da ois erklärn, mit sämtliche Vazierungen,
im Häusl drin, im Fernseher, im Fernseher Regierungen,
am besten mit dem Hausvastond des eine in a Haus,
die Diadln und die Fenstan zua, dann konna nimma aus,
und donn fliagt des gonze Häusl in die Luft mitsamt der Kacke,
und wählen Sie die Nummer Bitte neben ihrer Landesflagge.
Kaklakariada, Kaklakariada konn da irgendwos dazöhn wias geht,
Kaklakariada, der die Hosn ned glei voi hot,
wenn irgendwos passiert is, wos a söba ned vasteht.
Kaklakariada, Kaklakariada wird ma irgendwos dazöhn,
Kaklakariada, der die Hosn ned glei voi hot,
wenn irgendwos passiert is, wos a söba ned vasteht.
Wos voikommen unpackbar is und wos an nuamehr wundat,
de san so deppat und woin zruck ins vurige jahrhundert,
die woin jetzt mit gewalt die Urdnung, diese Pfeifn,
die hoidn des ned aus wann was passiert des ned begreifen,
die woin a klakariade Wöd und des auf dem Planetn,
und so wias is schauds ned so aus als wann sie bald vorhättn,
dass ohaun und sie endlich amoi schleichen mit der Kacke,
und wählen Sie die Nummer bitte neben ihrer Landesflagge.
Kaklakariada, der wos irgendwos vorhot,
wos ned vorkumma kon in seina klankariaden wöd
Slyck reports that the United States government pressured the swedish government to take action against the Pirate Bay torrent tracker site.
It is one of the rare cases when a foreign nation influences the local government, prosecutors and police forces to press a criminal charge (or, in this case, take actions in an alleged criminal case) against someone. It is worth noting that there is some serious doubt wether there actually was any suspicion of criminal activity that would have warranted the police action against TPB. After all, there seems to be a broad consensus that providing tracker services is legal under swedish law, and the police apparently used a rather weak crutch to justify their actions. They argued that if TPB enabled others to illegally distribute copyrighted materials, it is quite plausible that TPB personnel themselves engaged in such activities (which I would actually argue as being quite unlikely, if they are intelligent persons).
I think it is highly disturbing that the United States tried (and succeeded) to put up so much pressure against an european government that this government actually put that pressure forward to its own law enforcement agencies. Even more so as the factual basis for such actions apparently is very weak, and there is no formal way for the swedish government to influence the actions of its prosecutors.
The fact that states around the world side with the copyright mafiacontent creators by turning something that is basically a civil law dispute into a fellony is worrying enough. When the one country with the most strict copyright regime starts to bully other countries to fall in line, and succeeds, we need a new term to describe this phaenomenon: Copyright Imperialism
I’ve written a short post about the new copyright law proposed by the german government, comparing the maximum sentence of three years for downloading and/or distributing digital content to other crimes like manslaughter, assault, neglect or human trafficking. All of these crimes have a threat of punishment that is less or equal to three years.
But then, I deleted it. Because it actually doesn’t matter any more. The copyright mafia content providers will win the government over, if they haven’t already. If you want to change copyright law, you need to fight them where it hurts: Sales.
The shortsightedness of todays economy is your biggest ally. Imagine what would happen to the CEO of Sony/BMG if sales dropped for 50%. In one quarter. That is only three months. Don’t buy any CDs for just three months, and you will see them fall. Hard.
Update: Mr. Vetter offers alternatives to consume while boykotting the music industry for one month.